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Montag, 29 März 2021

Zum 4. Mal Weltmeister im Wintertriathlon

Zum 4. Mal Weltmeister im Wintertriathlon

Die besten Wintertriathleten trafen sich vom 19. - 21. März zu ihren Weltmeisterschaften in dem sich bis auf 2.160 Meter Höhe über NN ausdehnenden Naturpark "Naturlandia" im Kleinstaat Andorra in den Südpyrenäen oberhalb der Gemeinde Sant Juli de Loria. 250 nominierte Athleten waren unter strengen Coronaauflagen angereist und trafen dort auf sehr schwierige Bedingungen. Es gab für die Jahreszeit wenig Schnee, die Strecken waren teilweise vereist und es war am Wettkampftag extrem stürmisch und im Wind sehr kalt.

Die Wettkämpfe wurden bei den Amateuren über rund 15 km und 250 m Höhenmeterdifferenz auf über 2.000 m über NN ausgetragen (4,1 km Laufen auf Schnee, Wald- und Wiesenboden, 5,3 km auf dem Mountainbike, vorwiegend auf Schnee und 5,5 km auf den Langlaufskiern auf anspruchsvoller Loipe). Eine Besonderheit: Wegen Schneemangel musste man von der Wechselzone - nach zwei Radrunden - Ski, Stöcke und Skistiefel rennend über 700 m steil bergauf zur Loipe tragen, um dort den Schuhwechsel durchzuführen und dann zwei Loipenrunden und die präparierte Verbindung ins fernsehfreundliche Ziel - nahe Laufstart - die Schlussdisziplin beginnen.

Der Vielseitigkeitssportler Reinhold Wolter aus Brackel - startend für den VfL Jesteburg - in der Altersklasse 85 - 89 war mit seinem Coach Waltraud Schneider die abenteuerliche Reise von 1.800 km über die Schweiz, Frankreich, Spanien ins hochgelegene Andorra angetreten (PCR-Test vor der Anreise, Antigen-Test vor dem Wettkampf und nochmals TMA-Test vor der Rückreise sowie Selbsttests in Reserve - außerdem notwendig für die Durch- bzw. Anreise Nominierungsschreiben der Deutschen Triathlon Union, schriftliche Einladung des Organisationskomitees sowie die erforderlichen Formulare in verschiedenen Sprachen.

Um sich an das Höhenklima in Andorra zu gewöhnen bzw. sich zu akklimatisieren, waren R. Wolter und W. Schneider bereits 1 Woche vorher angereist. Am Samstag, den 20. März war der Start der Elite-Athleten; leider konnte man dort nicht als Zuschauer vor Ort sein, da zur gleichen Zeit die Altersklassen-Athleten zum Corona-Test und zur Startunterlagen-Ausgabe mussten.
Am Sonntag, den 21. März war um 11.45 Uhr Start der Altersklassen - in Vierer-Reihen wurden die Athleten alle 30 Sekunden auf die Strecke geschickt. R. Wolter beurteilte die Strecken als sehr anspruchsvoll, aber auch einer Weltmeisterschaft würdig und freute sich über seinen 1. Platz in der AK und den Weltmeistertitel im Wintertriathlon. Das Team aus Deutschland errang achtmal Gold - fünfmal Silber - einmal Bronze und war auf Platz 2 im Medaillen-Spiegel, wobei Reinhold Wolter aus Brackel und sein Freund Peter Grünebach aus Polling ihre Weltmeister-Titel vom Vorjahr verteidigten.
Bericht und Bilder : Reinhold WOLTER

 

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