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Freitag, 25 Januar 2019

Triathlon-Nominierungskriterien für Olympia 2020 beschlossen

Laura Lindemann bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio | Foto: DTU/Jo Kleindl

Frankfurt am Main, 25. Januar 2019 | Foto: DTU/Jo Kleindl
Das Präsidium der Deutschen Triathlon Union (DTU) hat auf seiner Sitzung am vergangenen Wochenende die Triathlon-Nominierungskriterien für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio beschlossen. Diese werden nun dem Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Verabschiedung vorgeschlagen.

Die Internationale Triathlon Union (ITU) vergibt die Quotenplätze für die Einzelrennen der Frauen und Männer (jeweils 55) einerseits über das ITU Individual Olympic Qualification Ranking (OQR). Die besten 26 Athleten im OQR am 11. Mai 2020 erhalten einen Quotenplatz für ihre Nation. Andererseits besteht die Möglichkeit, ein Team für den erstmals ausgetragenen Mixed Relay Wettbewerb zu qualifizieren und darüber direkt jeweils zwei Quotenplätze für das Frauen- und das Männerrennen zu sichern. Eine Nation muss ein Team entweder unter den Top 7 im ITU Mixed Relay Olympic Ranking platzieren oder, wenn das nicht der Fall ist, beim ITU Mixed Relay Olympic Qualification Event unter die Top 3 kommen.

„Es war eine Herausforderung, die ITU-Vorgaben und das derzeitige Leistungsvermögen der deutschen Athletinnen und Athleten in Einklang zu bringen. Einerseits wollten wir den Zugang über unser vorrangiges Ziel, unter den besten sieben Nationen bei der Staffel zu sein, absichern, andererseits mussten wir die Möglichkeit einer individuellen Qualifikation berücksichtigen“, beschreibt der DTU-Sportdirektor Jörg Bügner die Situation.

Die DTU-Athletinnen und –Athleten habe folgende Möglichkeiten, sich einen der begehrten Startplätze für Tokio zu sichern:

Sofern Deutschland ein Team für den Mixed Relay Wettbewerb qualifiziert und damit jeweils zwei Quotenplätze für die Einzelrennen bei Frauen und Männern erhält, werden die bestplatzierte DTU-Starterin und der bestplatzierte DTU-Starter beim olympischen Testevent in Tokio am 15. und 16. August 2019 die ersten Startplätze ergattern, wenn sie eine Platzierung unter den Top 12 erreichen.

Die nächste Möglichkeit, sich die Nominierung zu sichern, bietet sich den Athleten bereits im September 2019: jeweils die höchst gerankte Athletin und der höchst gerankte Athlet im ITU Individual Olympic Qualification Ranking (OQR) am 2. September 2019, werden zur Nominierung vorgeschlagen, sofern sie zu diesem Zeitpunkt unter den Top 20 im OQR gelistet sind. Hierbei wird auf eine bereinigte Liste zurückgegriffen, bei der maximal drei Athleten pro Nation gewertet werden.

Alle Athletinnen und Athleten, die sich über diese beiden Wege für Tokio 2020 qualifizieren, müssen zudem noch zum 31. März 2020 unter den Top 35 im OQR gelistet sein.

Sollten sich über beide Wege keine Athleten qualifizieren, werden jeweils die höchst gerankte Athletin und der höchst gerankte Athlet im OQR am 1. April 2020 zur Nominierung vorgeschlagen. Wenn dann noch Quotenplätze frei sind, werden diese entsprechend der Reihenfolge des internen Mixed Relay Tests aufgefüllt.

Für den Fall, dass sich keine deutsche Staffel für Olympia 2020 qualifiziert, werden die zur Verfügung stehenden Quotenplätze über das Testevent in Tokio und das OQR am 2. September 2019 vergeben.

Die vollständigen Nominierungskriterien können auf der Website der DTU eingesehen und heruntergeladen werden. Die Qualifikationskriterien der ITU befinden sich auf deren Website.

Die finale Nominierung obliegt dem DOSB.

Medienkontakt: Eva Werthmann, 0160-989 390 54, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

DTU Presse

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