TOL zeigt in Lahe großen Teamgeist
19.08.2026 – Heike Werner
Es wurde gegenseitig angefeuert, mitgefiebert und am Ende gemeinsam ins Wasser gesprungen. Die Triathlon Oberliga (TOL) hat am Sonntag am Altwarmbüchener See beim Lahe-Triathlon gezeigt, dass Triathlon ein Mannschaftssport ist. Beim Swim & Run, der in Form einer Staffel absolviert werden musste, waren über 300 Meter Schwimmen und 1000 Meter Laufen bereits schnelle Zeiten zu sehen. Hier ging es schließlich um wertvolle Sekunden für das anschließende Jagdrennen.
Die Frauen gingen mit drei, die Männer mit vier Aktiven in den Vorwettkampf. Die Gesamtzeit des Teams war ausschlaggebend für die Startreihenfolge über die Sprintdistanz rund 90 Minuten später. Mannschaftsweise wurden die Athlet*innen im ermittelten Zeitabstand in den 23,5 Grad warmen Altwarmbüchener See auf die Strecke geschickt. Nach 750 Meter Schwimmen, 22 Kilometer mit dem Rad über den inzwischen legendären „Monte Müllo“ auf dem aha-Gelände und 5,2 Kilometer in den Laufschuhen auf neuer Laufstrecke am See standen schließlich die Tagessieger*innen fest.
Bei den Damen siegten die ASC Tria-Ladies Göttingen vor Hannover 96 III und den TriAs Hildesheim Damen. In der Gesamtwertung liegen hier die ersten vier Teams nur vier Wettkampfpunkte auseinander. So versprechen die letzten beiden Saisonwettkämpfe am 23. August in Hildesheim und am 6. September in Bleckede noch einmal Spannung.
Die Tageswertung der Herren gewann Hannover 96 II vor dem Triathlon Team Braunschweig und ESV Eintracht Hameln. Die 96-Herren führen nach drei von fünf Saisonwettkämpfen die Tabelle an und untermauerten mit ihrem Tagessieg ihr Ziel, sich für den Aufstieg in die Regionalliga zu empfehlen. Auch für die Herren geht es am 23. August und am 6. September in die finale Phase.
TOL Damen:
1. ASC Tria-Ladies Göttingen
2. Hannover 96 III
3. TriAs Hildesheim Damen
TOL Herren:
1. Hannover 96 II
2, Triathlon Team Braunschweig
2. ESV Eintracht Hameln
Alle Ergebnisse unter https://portal.run-timing.de/978/results
Text: Heike Werner
Fotos: Noah Werner